Die Conversion Rate – Wie verbessere ich sie?

Conversion Rate Optimierung

Sie bringen durch Online-Werbeanzeigen bereits viele Nutzer auf Ihre Webseite und trotzdem bleiben die Verkäufe aus? Niemand nimmt Kontakt mit Ihnen auf? In diesem Artikel dreht sich alles um die Conversion Rate. Von einer Definition bis zu Tipps wie man Sie verbessern kann ist hier alles dabei, was man über dieses Thema wissen muss.

Inhalt

  1. Definition der Conversion Rate
  2. Herausstellen der Unique Selling Proposition (USP)
  3. Nutzen und Testen von Call-to-Actions
  4. Testen von Überschriften zur Verbesserung der Conversion Rate
  5. Verwenden kurzer Formulare
  6. Weitere Methoden zur optimierten Conversion Rate

Definition der Conversion Rate

Zunächst mal zu Conversions. Eine Conversion ist der Vorgang, bei dem der Empfänger einer Marketing Botschaft, eine gewünschte Aktion durchführt. Dazu gehört zum Beispiel der Kauf im Online-Shop nach sehen einer Werbeanzeige. Es kann aber auch nur das klicken auf einen Link in einem Newsletter sein.

Somit gibt es also verschiedene Arten von Conversions. Die Conversion Rate dient als Key Performance Indicator (KPI) für das Online-Marketing. Sie beschreibt, wie viele Empfänger einer Marketing-Botschaft die gewünschte Aktion durchgeführt haben. Also eine prozentuelle Aussage über den Erfolg von Marketing Kampagnen.

Es wird natürlich nicht bei jedem Nutzer eine Conversion statt. Dazu kommt, wenn eine Marketing Botschaft niemanden oder nur wenige Personen erreicht, wird auch die beste Rate nichts bringen. Mehr Besucher erhält man beispielsweise durch Werbung auf Google. Mehr dazu in unserem Artikel „Google Ads – Lohnt sich das?„. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein, wie man dann seine Conversion Rate optimieren kann.

Herausstellen der Unique Selling Proposition (USP)

Die Unique Selling Proposition, kurz USP oder zu deutsch das Alleinstellungsmerkmal, ist ein weiterer Begriff aus dem Marketing. Dabei handelt es sich um das Merkmal, das das eigene Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt. Einfach erklärt also der Grund, warum man sich für Sie und Ihr Unternehmen entscheiden sollte und nicht für die Konkurrenz.

Besucher müssen auf der Startseite oder auf einer Landing Page sofort sehen, warum Ihr Unternehmen das richtige ist. Die Nutzer sollen die Vorteile sofort erkennen.

Als Beispiel sehen wir uns mal einen Experten im Marketing an: Apple. Auf der Landing Page für Macs sieht man, zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels, diesen Abschnitt zum MacBook Air:

MacBook Air als Beispiel für eine USP

Zunächst setzt sich diese Anzeige von anderen Modellen ab. Nämlich indem es durch seine Leichtigkeit überzeugen will. Jedoch gibt es viele leichte Laptops auf dem Markt. Diese haben dafür meistens den Nachteil, dass die Leistung nicht mit schwereren Modellen mithalten kann. Aus diesesm Grund wird als weitere USP herausgestellt, dass dieses neue MacBook Air auch noch schneller ist. Damit wird in einem Wort, einfach verständlich die bessere Leistung dieses Produkts hervorgehoben.

Nutzen und Testen von Call-to-Actions

Firmen die einen Call-to-Action nutzen können ihre Conversions deutlich erhöhen. Ein Call-to-Action hilft, den Besuchern einen klaren Weg zu liefern, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Alles über CTAs, wie man sie erstellt und was man beachten muss findet sich auch in unserem Artikel „Call-to-Action: Wie verwende ich einen CTA?„.

Das wichtigste hierbei ist auf jeden Fall verschiedene Varianten zu testen. Wenn man einen CTA erstellt und merkt, die Conversions nehmen zu ist das gut. Wenn man verschiedene testet und herausfindet, ein anderer weißt eine höhere Conversion Rate auf, ist das umso besser.

Mozilla hat die Downloads seines beliebten Firefox Browsers durch einen optimierten Call-to-Action verbessert. Durch den Wechsel von „Try Firefox 3“ zu „Download Now – Free“ wird eine klare Aussage kommuniziert. Die Besucher wissen zum einen, dass es sich wirklich um einen Download Button handelt. Also, dass sie hier die Software herunter laden können und nicht lange suchen müssen, wie sie an die Software kommen. Dazu kommt noch das Wort „Free“ um zu signalisieren, dass Firefox kostenlos ist.

Testen von Überschriften zur Verbesserung der Conversion Rate

Eine Überschrift kann eine Webseite erfolgreich machen oder das Gegenteil erzielen. Der erste Eindruck zählt. Man hat etwa 8 Sekunden um seine Besucher zu überzeugen. Danach verlassen die meisten Nutzer die Seite wieder. Die Überschrift ist dafür ein entscheidender Faktor. Es ist wichtig zu testen und zu überprüfen, was die eigenen Besucher am meisten anspricht. Hier gibt es keine Zauberformel, aber es gibt ein paar Tipps an die man sich halten kann.

Zum einen ist es wichtig eine klare, deutliche Überschrift zu haben, die die Unique Selling Proposition herausstellt. Etwas wie „Melde dich zum Newsletter an“ oder „Erstelle einen Account“ hilft hier nicht weiter. Es gibt keinen Grund, wieso man sich jetzt eintragen sollte. Etwas in die Richtung von kostenloses Probeabo „Sparen Sie XX% und [Vorteil Ihres Produktes]“ kann wahre Wunder bewirken. Das Wichtigste bleibt aber wie immer zu testen um zu sehen, was am besten funktioniert.

Verwenden kurzer Formulare

Formulare sollten nur auf das Nötigste reduziert werden. Wie oft waren Sie schon bereit sich für etwas anzumelden und dann sollten Sie 20 oder mehr Felder ausfüllen? Das ist einer der Hauptgründe, wieso Nutzer abspringen. Es ist wichtig die Zeit seiner Besucher zu respektieren. Wenn man den Nutzer schon dazu gebracht hat, dass er sich anmelden will, liegt es bloß noch an der Gestaltung des Formulars. Niemand will hier Conversions verlieren, weil die Anmeldung zu lange dauert.

Hier als Beispiel das Anmeldeformular von Dropbox:

Dropbox als Formular Beispiel für Conversion Rate optimierung

Dropbox fragt nur nach den Daten, die wirklich notwendig sind. Keine Benutzernamen, keine Sicherheitsfragen, kein Geburtstag, kein doppeltes Passwort Feld. Nichts, was nicht wirklich gebraucht wird. Nur die rechtlich notwendigen Informationen sowie eine E-Mail Adresse zum Zugriff. Als Alternative kann man sich auch mit Google registrieren. Wenn die Besucher im Browser bereits mit ihrem Google Account eingeloggt sind können sie sich hier mit nur einem Klick registrieren. Das heißt es müssen gar keine weiteren Daten eingetippt werden.

Weitere Methoden zur optimierten Conversion Rate

Die bisher genannten Tipps sind die am weitesten Verbreiteten. Natürlich lässt sich noch viel mehr tun. Abhängig vom Unternehmen können andere Methoden auch wesentlich besser funktionieren. Zum Schluss kommen noch ein paar Anregungen für weitere Möglichkeiten um seine Conversion Rate weiter zu erhöhen:

  • Ein Chat-Bot oder die Möglichkeit direkt mit einem Mitarbeiter zu chatten. Hier ist bei offenen Fragen die Hemmschwelle niedriger, als ein Kontaktformular auszufüllen oder anzurufen.
  • Gewonnene Preise und Gütesiegel erhöhen das Vertrauen der Besucher in die Webseite.
  • Rabatt Informationen im Titel oder den Überschriften zeigen einen zeitlich begrenzten Vorteil.
  • Social Proof durch Bewertungen und Kommentare überzeugen viele Besucher.
  • Verschieben des „Kaufen“ Buttons an eine strategisch bessere Position hilft in vielen Fällen weiter
  • Deaktivieren von CAPTCHAs hilft die Conversion Rate zu erhöhen und erhöht den eingehenden Spam meistens nur minimal.

Das Wichtigste ist und bleibt verschiedene Varianten zu testen. Oft hilft auch nur eine Kombination verschiedener Methoden zum gewünschten Erfolg.

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